29. Trauma und ihre Folgen – Stärkende Ansätze aus der Traumapädagogik

2,00 

(Helga Reekers / Kerstin Gloger-Wendland)

222 vorrätig

Beschreibung

Die Traumapädagogik ist angesichts der großen Zahl der aus Not und Verzweiflung mit ihren Eltern aus Krisenregionen nach Deutschland geflohenen Kinder wieder neu in den Blick gerückt. Aufgabe der pädagogischen Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen ist es, den Kindern mit erlebten Traumata zunächst mit einem Wissen aus der Psychotraumatologie verständnisvoller zu begegnen, ihnen einen sicheren Ort zu bieten und sie individuell zu unterstützen – denn nur so kann Bildung und Integration sowie das Erlernen der deutschen Sprache gelingen. Damit pädagogische Fachkräfte ihr Handlungsrepertoire entsprechend erweitern können, benötigen sie Grundlagenwissen über die Auswirkungen von Traumata auf die Hirnfunktionen und das Verhalten, praxisnahe methodische Anregungen aus der Traumapädagogik sowie ein sozialpädagogisches Netzwerk.
In diesem Themenheft werden zunächst die Entstehung und die Auswirkungen von Traumata auf die kindliche Entwicklung beschrieben, um dann näher auf die Bedeutung der pädagogischen Haltung und konkrete Handlungsansätze aus der Traumapädagogik im Arbeitsalltag einzugehen. Im Anschluss wird erläutert, wie die Ansätze und das Verständnis der Psychotraumatologie in Verbindung mit der ressourcenorientierten Videoarbeit genutzt werden können und wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten sind. In unserem Ausblick wird schließlich beschrieben, welche zusätzlichen Rahmenbedingungen gegeben sein sollten, um die betroffenen Kinder bestmöglichst in ihrer Entwicklung zu unterstützen.